Startseite - Lesereise "Sprich es an!"

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Fragen und Antworten zur Lesereise

Auf der digitalen Lesereise diskutierten die drei Autor*innen von „Sprich es an! Rechtspopulistischer Sprache radikal höflich entgegentreten“ (Tobias Gralke, Caroline Morfeld und Philipp Steffan) mit wechselnden Expert*innen über rechtspopulistische Sprache und über ihre Wirkung auf unser Denken und Handeln. Die Autor*innen lasen Passagen aus dem Buch vor und stellten Beispielsituationen vor, um zu veranschaulichen, wie Ihr radikal höflich auf rechtspopulistische Sprache reagieren könnt.

Gelesene Abschnitte aus dem Buch wechselten sich mit moderierten Gesprächsrunden ab. Fragen waren: Wie könnt Ihr (rechtspopulistische) Sprache zum Thema machen? Wie reagiert Ihr auf den Vorwurf, Ihr würdet Euch wie die „Sprachpolizei“ verhalten? Wie hängen rechtspopulistische Sprache und Verschwörungsmythen zusammen? Und wie Sprachwandel und eine konstruktive Fehlerkultur?

Das Format der digitalen Lesereise war interaktiv. Über den Livechat konnten Zuschauende mitdiskutieren und Fragen, Impulse und Erfahrungen einbringen.

Es gab fünf Termine im zwischen Oktober und Dezember 2020. Die aufgezeichneten Events findet Ihr unter dem Reiter „Lesereise-Events“.

 Alle Lesereise-Events

Veranstalter der digitalen Lesereise sind der Verein Tadel verpflichtet! e. V. und seine Initiative Diskursiv, die das Buch „Sprich es an!“ herausgegeben hat.

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Die Autor*innen von „Sprich es an! Rechtspopulistischer Sprache radikal höflich entgegentreten“ sind Tobias Gralke, Caroline Morfeld und Philipp Steffan.

Tobias Gralke arbeitet als freiberuflicher Theatermacher, Workshop-/Gesprächsleiter, Autor und Lehrbeauftragter zwischen Kulturbetrieb, Politischer Bildung und Demokratieforschung. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit politischen Erfahrungsräumen der Gegenwart, der Zukunft der Demokratie sowie Protest und politischer Ästhetik im digitalen Zeitalter. Mehr: tobiasgralke.de

Caroline Morfeld studierte Kultur- und Politikwissenschaften sowie Literaturwissenschaften in Bremen, Ljubljana, Berlin und Reykjavík. Sie ist in der politischen und Jugendbildungsarbeit aktiv. Seit 2018 gibt sie für den Tadel verpflichtet! e.V. unter anderem Workshops zum radikal höflichen Umgang mit Rechtspopulismus und rechtspopulistischer Sprache.

Philipp Steffan studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre, hospitierte in den Politikredaktionen der FAZ und FAS und widmet sich seit 2017 der politischen Bildungsarbeit zu Rechtspopulismus und demokratischer Teilhabe. 2019 hat er für Diskursiv das Vorgängerbuch "Sag was! - Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren" geschrieben. Hauptberuflich arbeitet er für polidia, konzipiert als Beteiligungsexperte Dialogprozesse, berät bei deren Umsetzung und moderiert Veranstaltungen und Workshops.

Das Buch ist im Oetinger Verlag erschienen und kann auf der Verlagswebseite sowie im Buchhandel erworben werden.

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